So funktioniert die Beitragszahlung:

Die Beiträge werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Mitarbeiter erhoben.

So zahlen die Beschäftigungsfirma (A-Mitglied) und auch der Arbeitnehmer
(B-Mitglied) je einen monatlichen Beitrag in Höhe von 1,25% des beitragspflichtigen Einkommens. Dieser Beitragssatz gilt für Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung. Überschreitet das Einkommen diese Grenze, steigt der Beitragssatz für den darüber liegenden Einkommensbestandteil auf je 8%. Der jeweilige Höchstbeitrag ist begrenzt

  • für den Arbeitgeber     auf Euro 224 monatlich (=4% der BBG; Stand 2012)
  • für den Arbeitnehmer auf Euro 243 monatlich.

Wie soeben beschrieben, richtet sich die Beitragshöhe nach dem durchschnittlichen monatlichen beitragspflichtigen Einkommen. Zu diesem Einkommen gehören alle langfristigen Bestandteile des Entgeltes einschließlich der jährlichen Sonderzahlungen.

Durch die Beteiligung des Arbeitgebers an der Beitragszahlung ist diese Versicherung für den Mitarbeiter sehr lukrativ, da eben nicht nur der eigene Beitrag zu einer späteren Versorgungsleistung führt, sondern durch den Arbeitgeberbeitrag die Vorsorgeleistung verdoppelt wird.

Die Berolina sichert Ihnen bei der Umrechnung in Rentenbausteine eine Garantieverzinsung von 3,5 % (Stand 2012) zu. Diese Verzinsung ist Ihnen auf jeden Fall sicher! Zusätzlich profitieren Sie von Überschüssen, die die Berolina erwirtschaftet.

Steuer & Sozialabgaben
Die vom Arbeitnehmer eingebrachten Beiträge werden aus bereits versteuertem Einkommen gezahlt. Dies führt im Versorgungsfall zu einer günstigeren Versteuerung nur mit dem Ertragsanteil.

Die aktuellen Arbeitgeberbeiträge werden unversteuert an die Berolina abgeführt. Die hieraus entstehenden Versorgungsleistungen sind dann voll zu versteuern.

Noch wichtig zu wissen:
Solange ein Arbeitsverhältnis mit einer Beschäftigungsfirma des Unilever-Konzerns besteht, kann eine Mitgliedschaft in der Berolina Classic nicht beendet werden. Grund hierfür ist die Verknüpfung der Berolina Classic mit dem UVO. Der Arbeitgeber ist durch die gesetzliche Verpflichtung an die Aufrechterhaltung der betrieblichen Altersversorgung gebunden, solange das Arbeitsverhältnis besteht.